Interview zum Thema Pflegekräfte aus Polen

Interview Pflegekräfte aus Polen

Interview mit Frau Krause aus Bergneustadt am 04.05.2015

 

VitalAssist: Vielen Dank Frau Krause, dass Sie sich für uns Zeit nehmen. Wie sind Sie auf die Idee gekommen, Pflegekräfte aus Polen in Anspruch zu nehmen?

Frau Krause: Früher konnte ich viel alleine machen und wenn es nötig war, haben mir meine Kinder geholfen. Mit der Zeit konnte ich nicht mehr alleine zum Arzt oder Einkaufen gehen. Mein Sohn ist dann umgezogen und meine Tochter hat auch nicht immer Zeit gehabt. Sie hat ihre Familie und arbeiten muss sie auch. Dann hat sie im Internet Ihre Firma gefunden und wir haben uns für Ihre Pflegekräfte aus Polen entschieden.

 

VitalAssist: Sie haben bereits seit zwei Jahren Pflegekräfte aus Polen. Wie war es für Sie am Anfang, wenn eine fremde Dame bei Ihnen 24 Stunden zu Hause war?

Frau Krause: Der Anfang war sehr schwierig. Es war sehr ungewohnt, dass jemand rund um die Uhr da ist. Wissen Sie, mein Mann ist schon vor 8 Jahren gestorben und ich habe immer alleine gewohnt. Und dann plötzlich war ständig jemand da. Die erste Dame war natürlich sehr nett und sie hat sich sehr bemüht. Sie hat mir hauptsächlich im Haushalt geholfen. Es war eine große Erleichterung und sie hat echt toll gekocht. Die Pflegekräfte aus Polen können wirklich sehr gut kochen, muss ich sagen. Sie zaubern aus relativ wenig ganz leckere Gerichte.

 

VitalAssist: Wie war es mit der Kommunikation mit den Betreuerinnen?

Frau Krause: Mit der Sprache war es unterschiedlich, aber die Pflegekräfte aus Polen sind immer sehr bemüht Ihre Sprachkenntnisse zu verbessern. Anna, zum Beispiel, hat sehr gut Deutsch gesprochen. Wir haben stundenlang gesprochen. Sie hat in Polen zwei Kinder. Sie hat mir immer über ihre Kinder erzählt und ich habe ihr über meine Kinder und meine Kindheit erzählt. Anna war bereits fünf oder sechs Mal bei mir. Jedes Mal bleibt sie zwei Monate und dann fährt sie wieder zurück nach Polen. Dann habe ich eine andere Pflegerin gehabt, Dorota. Ihr Deutsch war nicht so gut, aber sie hat sich sehr bemüht. Wir haben viel gelacht und mit Hilfe von Händen und Füßen konnten wir uns auch verständigen. Dorota war zwei Mal bei mir. Dann konnte sie nicht mehr zurückkommen, da ihr Mann krank wurde. Ansonsten war noch Ela bei mir. Wir haben uns auch ganz gut verständigen können. Da war ich echt krank und Ela musste mir auch bei der Toilette helfen oder mich an- und ausziehen. Sie hat echt alles gemacht.

 

VitalAssist: Wie sieht so ein Alltag bei Ihnen mit einer osteuropäischen Betreuerin?

Frau Krause: Mittlerweile kann ich nicht mehr alleine aus dem Bett aufstehen. Die Pflegerin kommt dann so gegen 8 Uhr und hilft mir mit der Morgentoilette, sie bringt mir Klamotten und hilft mir beim Anziehen. Dann bereitet sie für uns Frühstück. Wenn das Wetter schön ist, essen wir auf der Terrasse. Nach dem Frühstück gehen wir oft spazieren. Ich mit meinem Rollator und die Pflegerin mit Oscar, meinem Hund. Gestern zum Beispiel sind wir bis zur Bäckerei da vorne gegangen und haben uns Kuchen geholt. Dann schaue ich ein bisschen Fern und sie leistet mir Gesellschaft oder putzt was im Haus. Dann kocht sie Mittag. Nach dem Mittagessen muss ich mich hinlegen. Die Pflegekräfte aus Polen haben dann Zeit für sich. Ela zum Beispiel hat jeden Tag ihre Familie in Polen angerufen. Ich finde es sehr gut, dass sie so einen guten Kontakt zu ihrer Familie in Polen hat. Sie kann die Familie auch auf dem Computer sehen und gleichzeitig mit denen sprechen. Ja, und nachmittags spielen wir Karten oder wir haben Besuch. Unterschiedlich. Und abends essen wir, schauen Fern und so gegen 21 Uhr bringt sie mich ins Bett. Ab und zu muss ich nachts auf die Toilette. Ich habe so ein Mikrofon in meinem Schlafzimmer und wenn ich ihre Hilfe brauche, muss ich sie nur anrufen, dann kommt sie. Ab und zu machen wir Ausflüge, da fahren wir zu meiner Tochter oder zu meinen Freundinnen.

 

VitalAssist: Könnten Sie sich jetzt vorstellen ohne Pflegekräfte aus Polen zu leben?

Frau Krause: Nein, gar nicht. Ich müsste dann wahrscheinlich ins Heim und das will ich nicht. Da hätte ich kein Leben mehr, wissen Sie. Ich habe eine Freundin im Heim und wir besuchen sie ab und zu. Es ist schön da aber es wäre nichts für mich. Ich habe hier mein Haus, meine Erinnerungen, meinen Hund und ich könnte dies alles nicht abgeben. Heim wäre für mich einfach nur ein Weg in den Tod. Und so habe ich immer ein freundliches Gesicht bei mir. Alle bisherigen Pflegekräfte aus Polen sind mir wirklich sehr ans Herz gewachsen.

 

Interview Pflegekräfte aus Polen 

VitalAssist: Frau Krause, ich bedanke mich sehr herzlich für das Interview und wünsche Ihnen alles Gute für die Zukunft und viel Gesundheit.

 

 

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