Pflegereform 2017

Pflegereform 2017 – Pflegeversicherung 2017

Anfang 2017 tritt die neue Pflegeversicherung in Kraft. Mitte August 2015 hat das Bundeskabinett die vorgelegte Reform der Pflegeversicherung 2017 verabschiedet. Ab 2017 wird unabhängig von Demenz entschieden, ob eine Pflegeleistung benötigt wird. Der Zweck der neuen Pflegereform sieht vor, dass Demenzkranke nun besser in die Leistungen der Pflegeversicherung mit einbezogen werden. Denn bisher fielen Demenzkranke im bisherigen Pflegeversicherungs-System häufig durch dieses Raster. Dies macht es möglich, dass ab 2017 Pflegekräfte aus Polen noch besser vom Staat unterstützt und abgerechnet werden können. Denn die Erstattungen der Pflegeversicherung können Angehörige auch für eine teilweise Bezahlung einer Pflegekraft aus Polen nutzen.

Pflegereform 2017

Was ändert sich in der Pflegereform 2017?

Hintergrund der Pflegereform 2017 ist das Ziel, dass sich mehr Pflegekräfte um Demenzkranke, Behinderte oder Alzheimer Kranke kümmern. Bei der Pflege zuhause konnten bisher die Erstattung der Pflegeversicherung für Pflegekräfte aus Polen noch zu wenig genutzt werden. Derzeit werden noch über 66 Prozent der Pflegebedürftigen zuhause gepflegt. Weniger wäre auch nicht machbar, da es gegenwärtig zu wenige Pflegekräfte in deutschen Pflegeheimen gibt. Bei der Demenz soll sich die Erstattung künftig auch nicht mehr nur noch anhand der drei Pflegestufen richten, sondern mehr nach dem Grad der möglichen Selbständigkeit. Als weiteres Kriterium gelten auch Einschränkungen bei der Wahrnehmung und dem Bewusstsein. Ebenso kann ab 2017 für die Organisation der Pflege zuhause eine Auszeit von zehn Tagen beantragt werden. Der Lohnersatz wird ähnlich wie beim Kinderkrankengeld gegeben.

 

Pflegereform 2017

 

Pflegestufen ab 2017 in der Pflegeversicherung

Ab 2017 werden die derzeitigen drei Pflegestufen durch fünf Pflegegrade ersetzt. Hierbei gelten die Pflegegrade eins bis drei für leichte, erhebliche und schwere Beeinträchtigung der Selbständigkeit. Der Pflegegrad vier umfasst schwerste Beeinträchtigungen und bei Pflegegrad fünf kommen zu den schwersten Beeinträchtigungen noch besondere Anforderungen an die pflegerische Versorgung hinzu. Die staatlichen Stellen werden künftig bei der Einordnung des Pflegegrades darauf achten, wie weit sich die Betroffenen noch selbst versorgen können und wie mobil der Betroffene ist. Weitere Kriterien sind die Beurteilung der kognitiven Fähigkeiten und psychische Probleme. Je nach Krankheit und Beeinträchtigung werden die erhobenen Kriterien unterschiedlich gewichtet. Dabei gilt zu beachten, dass bisherige Pflegebedürftige nicht mit einer Schlechterstellung rechnen müssen. Denn es gibt einen Bestandsschutz, dass Pflegebedürftige auch künftig keine Nachteile erleiden. Zudem gibt es jedoch Hoffnung, dass bisher Pflegebedürftige höher eingestuft werden. Für Personen die nach der Einführung der Pflegereform 2017 krank werden, kann sich jedoch möglicherweise eine Verschlechterung nach den neuen Bedingungen ergeben. Zudem wurde garantiert, dass keine zusätzlichen Kosten für Pflegebedürftige anfallen.

 

Änderung für Angehörige durch die Pflegereform 2017

Wird ein Pflegebedürftiger von einem Angehörigen gepflegt, so soll künftig die Pflegeversicherung auch Rentenbeiträge für den Angehörigen bezahlen. Steigt der Angehörige aus dem Berufsleben aus, soll die Pflegekasse dauerhaft Beiträge zur Arbeitslosenversicherung bezahlen. Denn bisher war das nur für sechs Monate der Fall. Die Bundesregierung selbst geht davon aus, dass sich die Zahl der Anspruchsberechtigten um bis zu 500.000 erhöhen wird und von 2.7 Millionen auf 3.2 Millionen steigt. Das Gesetz zur Pflegereform soll bereits Anfang 2016 in Kraft treten, ab 2017 gelten und hat sehr positive Auswirkungen auf die Einstellung von Pflegekräften aus Polen. Denn künftig werden, je nach Pflegegrad, mehr Leistungen abgerechnet werden können und dadurch die Kosten für Pflegekräfte aus Polen nochmals leicht sinken. Die Bundesregierung trägt damit der unzureichenden Versorgung für Demenzkranke Rechnung und wird Familien bei der Betreuung von Pflegebedürftigen entlasten und unterstützen. Haben Sie bereits eine pflegebedürftige Person, so lassen Sie sich jetzt ein Angebot über eine günstige polnische Pflegekraft erstellen.

 

Fordern Sie ein unverbindliches und kostenloses Angebot an

Merken

Kostenloses Angebot anfordern
info@vitalassist.de
0800-6633200 (bundesweit kostenfrei)
Sie suchen eine 24 Stunden Pflegekraft?
Wir machen es möglich
  • Haushaltsnahe Dienstleistungen
  • Soziale Leistungen
  • Pflegerische Leistungen
  • Medizinische Leistungen
  • 15 Punkte Zufriedenheitsgarantie
  • günstige Preise
Kostenlose Anfrage für 24 Stunden Pflegekraft

Nach Erhalt Ihrer Daten melden wir uns schnellstens bei Ihnen per Email oder Telefon. Anschließend besprechen wir kostenfrei, was wir für Sie tun können, um Sie zu unterstützen. Bitte geben Sie auch Ihre Telefonnummer an.