Pflegekräfte aus dem Ausland

Pflegekräfte

Pflegekräfte aus dem Ausland

Pflegekräfte aus dem Ausland

Immer mehr Krankenhäuser in Deutschland benötigen für die Krankenpflege Personal aus dem Ausland! Der Mangel an Pflegepersonal wird mit der erwarteten Zunahme an Pflegebedürftigen das Problem noch verschlimmern. Mit dieser Problematik wendet sich die Deutsche Krankenhaus Gesellschaft an die Öffentlichkeit

Allgemeine Verbesserung der wirtschaftlichen Lage   

Der aktuelle „Krankenhaus Barometer“ spricht von einer Verbesserung der wirtschaftlichen Lage für die Krankenhäuser in Deutschland. Zwar sind es noch 32 Prozent der Krankenhäuser, die im Jahre 2014 Verluste zu verzeichnen hatten. Daraus ergibt sich jedoch eine Verbesserung im Vergleich zum Vorjahr. Aufgrund der zu erwartenden wirtschaftlichen Entwicklung in Kombination mit den Grundlohndaten und den im Krankenhausstrukturgesetz vereinbarten Verbesserungen blickt das Deutsche Krankenhaus Institut (DKI) einem weiteren Aufschwung entgegen. Allein die unzureichende Bereitschaft einzelner Bundesländer bei der Bereitstellung nötiger Investitionsmittel bilden noch Risiken.

Pflegekräfte

Personalsicherung als zentrale Herausforderung

Was sich in vielen Bereichen der deutschen Wirtschaft zu einem immer größer werdenden Problem entwickelt, spielt auch im Pflegebereich eine große Rolle: Es ist die Personalsicherung mit Fachkräften aus dem Pflegebereich, die sich in deutschen Krankenhäusern zu einer zentralen Herausforderung entwickelt. Fast 20 Prozent der Allgemeinkrankenhäuser besetzten in den letzten fünf Jahren ihren Pflegebereich mit Fachkräften aus dem Ausland. Bei Krankenhäusern ab einer Bettenzahl von 600 Stück waren es sogar fast 27 Prozent der Pflegekräfte, welche aus dem Ausland angeworben wurden. Das Pflegeförderprogramm und die damit einhergehenden zukünftigen Aufstockungsmöglichkeiten bedeuten eine weitere Steigerung an Bedarf von Pflegekräften.

Aufwertung des Pflegeberufs ist sinnvoll          

Um dieser zukünftigen Bedarfssteigerung sinnvoll entgegen zu wirken macht es Sinn, den Pflegeberuf aufzuwerten. Hierzu plant die Bundesregierung den grundlegenden Umbau der Ausbildung in der Pflege. Altenpflege, Krankenpflege und Kinderkrankenpflege sollen in Zukunft zu einem einheitlichen Ausbildungsgang verschmelzen. Zusätzlich wird ein akademisches Pflegestudium entwickelt. Diese Reform steigert gezielt die Attraktivität und Qualität des Pflegeberufs. Die Pflegefachfrau beziehungsweise der Pflegefachmann, so die Berufsbezeichnung, erhält außerdem die Möglichkeit einer beruflichen Weiterentwicklung. Gerade diese Reform wird für den Pflegeberuf eine Ansehensverbesserung in der Berufswelt bedeuten und eine potentielle Verunsicherung ausschließen.

Pflegekräfte fehlen überall

Was für Krankenhäuser gilt, ist auch ein großes Problem in der Altenpflege. Während in einem Großteil der Berufswelt die ausländische Konkurrenz nicht gern gesehen ist, wird sie bei der Pflege grundsätzlich händeringend gesucht. Bei Betrieben der Seniorenpflege sind es in der Regel nur 16 Prozent, die auf Rekrutierung aus dem Ausland setzen. Es ist hier die Bürokratie sowie der zeitliche und finanzielle Aufwand für die Personalsuche im Ausland, was in der Seniorenpflege viele Unternehmen davon abhält. Zwei Drittel der Altenpflege-Unternehmen wünschen sich den Abbau rechtlicher Hürden und bessere Angebote an Kursen zur Integrationshilfe ausländischer Fachkräfte.

Die Größe der Personalabteilung entscheidet

Die Schwierigkeit der Bürokratie bei der Suche nach ausländischen Pflegekräften macht es für größere Unternehmen im Pflegebereich einfacher. Aus der Unternehmensgröße und der damit zusammenhängenden Professionalität der Personalabteilung ergibt sich der Erfolg bei der Suche von Arbeitnehmern im Ausland. Dies ist auch der Grund für ambulante Pflegedienste, sich bei der Pflegekraftsuche im Ausland zurückzuhalten. Nur jeder Zehnte hat sich in den letzten drei Jahren hier für ausländische Fachkräfte interessiert.

Pflegekräfte

Spanien als wichtigstes Land für die Fachkraftsuche

Spanien ist für deutsche Pflegebetriebe das beliebteste Land bei der Suche nach Pflegekräften jeglicher Art. Ganze 61 Prozent der Arbeitnehmer für den Pflegebereich werden aus diesem Land rekrutiert. Mit 19 Prozent folgt Polen und mit 16 Prozent folgt Kroatien. Pflegeunternehmen, die ihre Arbeitnehmer nicht innerhalb der Europäischen Union suchen, greifen zurück auf Fachpersonal aus Ländern in Osteuropa, wie Bosnien-Herzegowina, Russland oder der Ukraine. Auch aus asiatischen Ländern wie China oder den Philippinen kommt ein geringer Anteil der Pflegekräfte.

Zufriedenheit mit Mitarbeitern aus dem Ausland

Befragt nach der Zusammenarbeit mit Mitarbeitern aus dem Ausland herrscht bei 60 Prozent eine große bis sehr große Zufriedenheit bei Arbeitgebern und Kollegen. Besonders die Einsatzbereitschaft der ausländischen Pflegekräfte ist es, welche immer wieder hervor gehoben wird. Diese wird meist sogar höher eingeschätzt als bei deren deutschen Kollegen. Einzig die Erfahrung in der Praxis ist es, die die ausländischen Mitarbeiter nicht immer vorweisen können.

Bisher noch keine Kommentare vorhanden

Hinterlasse einen Kommentar

Kostenloses Angebot anfordern
info@vitalassist.de
0800-6633200 (bundesweit kostenfrei)
Sie suchen eine 24 Stunden Pflegekraft?
Wir machen es möglich
  • Haushaltsnahe Dienstleistungen
  • Soziale Leistungen
  • Pflegerische Leistungen
  • Medizinische Leistungen
  • 15 Punkte Zufriedenheitsgarantie
  • günstige Preise
Kostenlose Anfrage für 24 Stunden Pflegekraft

Nach Erhalt Ihrer Daten melden wir uns schnellstens bei Ihnen per Email oder Telefon. Anschließend besprechen wir kostenfrei, was wir für Sie tun können, um Sie zu unterstützen. Bitte geben Sie auch Ihre Telefonnummer an.