Die 24 Stunden Pflege – Zuwendung von Mensch zu Mensch
Deutsche Pflegetag 2016

25 Apr Die 24 Stunden Pflege – Zuwendung von Mensch zu Mensch

Die 24 Stunden Pflege – Zuwendung von Mensch zu Mensch

Der Deutsche Pflegetag 2016 war unter anderem Gastgeber für Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe. Mit seinem Dank an alle Pflegekräfte machte er deutlich, welche herausragenden Leistungen in der Pflegebranche vollbracht werden. Ebenso sprach er sich für eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Pflege aus. Gerade die Wertschätzung innerhalb der Gesellschaft betonte Bundesgesundheitsminister Gröhe als Besucher des Deutschen Pflegetages. Das Vertrauen in die mehr als 1,5 Millionen Fachkräfte der Pflege ist beeindruckend hoch. Geht es um die Frage, welche Berufsgruppen besonders anerkannt sind, werden die Spitzenplätze immer von Fachkräften der Alten- und Krankenpflege eingenommen. Neben seinem „Herzlichen Dank für diese Arbeit“ in der Pflege waren es noch weitere wichtige Punkte, die Hermann Gröhe ansprach.

Deutsche Pflegetag 2016

Leistungen der Pflegeversicherung

Seit über 20 Jahren besteht die Pflegeversicherung. Mit den Beschlüssen der wichtigen Pflegestärkungsgesetze wurden laut Bundesgesundheitsminister Gröhe die Leistungen dieser Pflegeversicherung den heutigen Bedürfnissen angepasst. Er beschrieb die Pflegeversicherung als „stolzes Haus“, welches „in dieser Legislaturperiode eine Renovierung“ benötigte. Mit den Pflegestärkungsgesetzen I und II wurden die Leistungen der Pflegeversicherung laut Gröhe daher erheblich ausgebaut. Ab 2017 stehen für die Pflege jährlich weitere fünf Milliarden Euro zur Verfügung. Die Einführung des Pflegebedürftigkeitsbegriffs als neues Maß für den tatsächlichen Unterstützungsbedarf wurde von Hermann Gröhe dabei betont. Ob die Einschränkung geistiger oder körperlicher Natur ist, spielt zukünftig keine Rolle mehr. Der Grad der Selbständigkeit gilt als Maß des tatsächlichen Unterstützungsbedarfs. Das neue Gesetz mit dem Pflegebedürftigkeitsbegriff ermöglicht einen gleichberechtigten Zugang zu Leistungen der Pflegeversicherung für dementiell Erkrankte. Die Einführung des Pflegebedürftigkeitsbegriffs ab 1. Januar 2017 ermöglicht dementiell erkrankten Menschen besseren Zugang zu Leistungen der Pflegeversicherung.

Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Pflege

„Mehr Zeit für die Pflegebedürftigen – weniger Zeit fürs Papier“ – unter diesem Motto wurde die Entrümpelung der Pflegedokumentation voran gebracht. Als Erfolg des Bevollmächtigten der Bundesregierung für Pflege, Herrn Karl-Josef Laumann, wurde die Entbürokratisierung der Pflegedokumentation gewertet. Mit zu dieser mehrfach betonten Notwendigkeit gehört die entsprechende Tarifvergütung für „eine anständige Arbeit“ und die Verbesserung der Arbeitsbedingungen, so Hermann Gröhe. Wie das bezahlt werden soll blieb jedoch offen. Denn so günstig wie polnische Pflegekräfte können deutsche Unternehmen nicht arbeiten.

Deutsche Pflegetag 2016

Reformation der Ausbildung

Ein weiterer Punkt war die Generalisierung der Ausbildung. Für die Steigerung der Attraktivität der Pflegeberufe ist die anstehende Reform beste Voraussetzung. Mit der Vereinheitlichung der Ausbildung zur „Pflegefachfrau“ beziehungsweise zum „Pflegefachmann“ wird die  Vermittlung übergreifender Qualifikationen ermöglicht. Diese Vereinheitlichung, so Gröhe, hat das Ziel, Menschen aller Altersgruppen gut zu pflegen. Ob die Pflege ambulant, in einer Pflegeeinrichtung oder einem Krankenhaus stattfindet, soll dabei keine Rolle spielen.

Grund für die Modernisierung der Ausbildung ist folgender: Die steigende Anzahl demenzkranker Menschen im Krankenhaus erfordert altenpflegerisches Wissen für Krankenpfleger. Mehrfach oder chronisch erkrankte Pflegebedürftige in Einrichtungen der Altenpflege erfordern mehr krankenpflegerisches Wissen bei der Altenpflege. Diese und weitere Punkte sprach der Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe während seines Besuchs beim Deutschen Pflegetag 2016 an. Abschließend bewertet er die Arbeit der Pflegekräfte als „eine herausragende Leistung“, auf die man stolz sein könne.

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